Das Plakatarchiv füllt sich. Inzwischen befinden sich hier 51 Plakate hier. Darunter 14 Plakate für das Hanau-Gedenken und 15 Plakate zum feministischen 8. März.
Sie sind alle hier zu finden (Facebook).
Das Plakatarchiv füllt sich. Inzwischen befinden sich hier 51 Plakate hier. Darunter 14 Plakate für das Hanau-Gedenken und 15 Plakate zum feministischen 8. März.
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Hier kommen alle Plakate aus dem Jahr 2024. Es sind insgesamt 245 Plakate in meiner Sammlung.
Wenn noch welche fehlen, lasst sie mir gerne zukommen.
Am 21. November 1992 wurde der Berliner Hausbesetzer Silvio Meier in Friedrichshain von Neonazis ermordet. In den folgenden Jahren fanden an seinem Todestag große antifaschistische Demonstrationen statt, die regelmäßig auch die Berliner Neonaziszene in den Blick nahmen. Über Jahre hinweg war die Silvio-Meier-Demo die größte bundesweite Jugend-Antifa-Demo. Oft gründeten sich in Berlin im Anschluss an die Demonstration neue Antifa-Jugendgruppen.
Hier finden sich die Plakate für diese Demonstrationen, die seit 2019 „Fight Back“-Demonstration heißen.
In vielen Jahren gab es neben dem Bündnis-Plakat immer noch ein Plakat der ALB. In den vergangenen Jahren hat dieses Konzept die NEA übernommen, die meist um das Gedenken herum weitere Aktivitäten durchführt.
Gerade ist im „Assoziation A“-Verlag ein neues Buch über politische Plakate erschienen. Es beschäftigt sich auf 240 Seiten ausführlich und mit vielen Ansichten mit linken Plakaten aus dem Bundesland Thüringen. Als zeitlicher Rahmen wurden die letzten 35 Jahre gesetzt und damit ein Zeitraum, in dem nicht nur politisch vieles passiert ist, sondern auch im Kontext der Plakatproduktion.
Eingeletet wird das Buch mit einem umfangreichen Intro-Text der Projektgruppe, gefolgt von einer Auswahl politischer Plakate aus dem Zeitraum. Hier finden sich zu den einzelnen Plakaten meist der politische Kontext und eine kurze Beschreibung der Aktion.
Zuguterletzt befinden sich in dem Buch drei inhaltliche Texte über das Plakat als Kommunikationsmedium, über die Entstehung von Plakaten in Plenumskonstellationen und ein paar Anektoden über „Bündnisse und Zerwürfnisse“.
Das Buch ist natürlich etwas für Menschen, die sich in der Zeit in Thüringen politisch organisiert haben, aktuell organisiert sind oder zu Aktionen und Demonstrationen nach Thüringen gefahren sind. Natürlich ist so ein Projekt über Plakate nerdig, aber es wird seine Zielgruppe finden. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn ich ein Plakat kannte bzw wenn es Teil meiner Sammlung ist. Noch mehr über Aktionen, an denen ich selber teilgenommen habe. Man merkt, dass hier Menschen am Werk waren, denen politische Gestaltung am Herz liegt.
Rundum ein sehens- und lesenswertes Buch. Und eine würdige Ergänzung zu den beiden Vorgängerbüchern „Hoch die – Kampf dem – 20 Jahre Plakate autonomer Bewegungen“ und „Vorwärts bis zum nieder mit – 30 Jahre Plakate unkontrollierter Bewegungen“ aus dem selben Verlag.
Für meinen Geschmack könnte es der Start einer Buchreihe für jedes Bundesland sein.
Eine der ältesten, wenn nicht die älteste, kontinuierliche linksradikale Mobilisierung ist das antifaschistische Gedenken an die Pogromnächte in Berlin-Moabit. Seit 1990 findet hier jährlich eine antifaschistische Demonstration statt. Begleitet wird sie meist von mehreren Veranstaltungen und Lesungen und einer Broschüre.
Hier kommen alle auffindbaren Plakate:
Im Jahr 2008, als 1.000 Plakate im Archiv waren, wurde dies in Form einer Ausstellung und einer Vortragstour gefeiert. In den Städten Köln, Magdeburg, Potsdam, Bernau, Berlin, Leipzig, Strausberg, Düsseldorf, Frankfurt/Oder, Magdeburg und Göttingen wurde die Ausstellung „Plakative Anschläge“ gezeigt. In Leipzig, Bremen, Köln, Potsdam, Strausberg, Bernau und Berlin wurde der dazugehörige Vortrag zu politischer Plakatgestaltung gehalten.
Die Begleitbroschüre „Skriptive Anschläge“ wurde in größerer Stückzahl gedruckt und bundesweit verschickt.
Sie ist hier online nachzulesen:
Wie vielleicht bekannt ist, liebe ich linksradikale Mobilisierungen, die über mehrere Jahre laufen und bei denen sich Entwicklungen auch in den Plakaten niederschlagen.
Eine solche Plakat-Reihe begleitet den Protest gegen die christlich-fundamentalistischen „1000 Kreuze“-Märsche in Berlin und darüber hinaus. Hier kommen alle (auffindbaren) Plakate zu dem Thema:
Das ist der Blog des Projekts „Das politische Plakat“. Es beinhaltet eine Sammlung von mehr als 4.000 Plakate der linken Szene in Deutschland und darüber hinaus. Seit etwa 1998 werden diese gesammelt und zur Verfügung gestellt.
Unsere Plakate (bis 2017) sind auf Flickr zu finden:
https://flickr.com/photos/97264089@N04
Die späteren Plakate sowie einige Beiträge gibt es auf Facebook:
https://www.facebook.com/PolitischesPlakat
Seit April 2024 werden die Plakate auch auf Instagram präsentiert:
https://www.instagram.com/das_politische_plakat/
Viel Spaß beim Stöbern.
Im Jahr 2011 hat der „Fontblog“ in Zusammenarbeit mit der Agentur „Fünfwerken“ ein kleines Heft herausgebracht, das die Grundlagen des Layouts prägnant zusammenfasst.
Hier gibt es das Heft zum Download:
„apfel i – Die rechte Maustaste“